Arbeitskreis "Schule und Kultur"
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Mitglieder

  • Horst Stegmaier (SPRECHER)
  • Heike Breitenbücher
  • Dr. Thomas Lang
  • Martin Queißer
  • Marianne Stellmacher
  • Ewald Wildermuth
Einer der Schwerpunkte der Arbeit des Arbeitskreises Kultur und Schule der CDU-Kreistagsfraktion ist die Förderung und Begleitung des Beruflichen Schulwesens und der Sonderschulen im Landkreis.
 
Der Landkreis ist Träger von
  • Gewerblichen Schulen,
  • Kaufmännischen Schulen,
  • Hauswirtschaftlich-, Pflegerisch-Sozialpädagogischen Schulen,
  • Landwirtschaftlichen Schulen,
  • Beruflichen Gymnasien,
  • Berufskollegs,
  • Schulen für Geistig- und Körperbehinderte
  • Schulen für Sprachbehinderte,
  • Schule für Kranke,
  • Schulkindergärten und zusammen mit der Stadt Markgröningen Träger des Helene-Lange-Gymnasiums.

Berufliches Schulwesen

Die Standorte der beruflichen Schulzentren im Landkreis sind Ludwigsburg (u.a. Römerhügel u. Hohenzollernstr.), Bietigheim-Bissingen und Kornwestheim-Pattonville.
 
In Ergänzung zur rein praktischen Ausbildung junger Menschen in Betrieben erfahren sie in diesen großen Schulzentren fundierte praktische und theoretische Kenntnisse. Dieses sog. duale Ausbildungssystem, einerseits Berufsschule, andererseits praktische Ausbildung in Betrieben, ist seit langem Fundament und Garantie dafür, dass junge Menschen den Weg ins Berufsleben erfolgreich finden können. Daher muss der Landkreis in seinen beruflichen Schulen beste Voraussetzungen für optimale Ausbil-dungsmöglichkeiten schaffen und bieten. Mit hohem fachlichem, finanziellem und personellem Aufwand sorgt der Landkreis für Erhalt, Erneuerung und stetige Anpassung an neue Erfordernisse in seinen Schulen. Dies betrifft den Raumbedarf genauso wie sich ständig ergebende technische Renovierungen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises Kultur und Schule der CDU-Kreistagsfraktion besuchen immer wieder die beruflichen Schulzentren, um sich selbst ein Bild von der Arbeit in den Schulen zu machen.
 

Sonderschulen

Der Landkreis ist auch Träger der Sonderschulen. Darunter fallen Schulen für Sprachbehinderte, für Geistig- und Körperbehinderte samt Schulkindergärten.
 
Standorte für diese Schulen sind Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Steinheim-Kleinbottwar. Diese Schulen sind so organisiert und gegliedert, dass alle Schüler, soweit dies nur irgend möglich ist, ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert werden können. Dabei unterstützt die CDU-Kreistagsfraktion die von Eltern immer wieder beantragte Bildung von sog. Außenklassen. Solche Außenklassen von Sonderschulen, die in allgemeine Schulen eingegliedert werden, stärken das soziale und pädagogische Miteinander.
 
Das Schulgesetz von Baden-Württemberg ermöglicht ausdrücklich die Bildung solcher Außenklassen. Der Arbeitskreis Kultur und Schule machte sich in den letzten Jahren stets ein eigenes Bild vom guten Gelingen dieser Kooperation.
 
Im Bereich des Sonderschulwesens ging es in diesem Jahr speziell auch um die sog. Werkstufe. Werkstufen sind für die 16- bis 18jährigen behinderten Jugendlichen vergleichbar mit Berufsschulen. Dort werden sie 3 Jahre lang auf die berufliche Eingliederung vorbereitet, nachdem sie zuvor Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe an Schulen für Geistigbehinderte besucht haben. Werkstufen gibt es in der Schule am Favoritepark in Ludwigsburg und an der Paul-Aldinger-Schule in Steinheim-Kleinbottwar.
 

Schulsozialarbeit

Seit Jahren werden Schülerinnen und Schüler im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) von Sozialarbeitern mit betreut. Die Schulleitungen haben inzwischen auch in anderen Schularten Bedarf an Schulsozialarbeit festgestellt. Dies vor allem für Schüler mit Lern- und Leistungsbeeinträchtigungen, Verhaltensstörungen, für Schüler mit instabilen Familienverhältnissen und mit Migra-tionshintergrund. Der Arbeitskreis Kultur und Schule der CDU-Kreistagsfraktion hat sich bei verschiedenen Besuchen in kreiseigenen Schulen und Gesprächen mit Lehrern und Schulsozialarbeitern intensiv mit dieser Thematik befasst. Tatsache ist, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler eine schulsozial-arbeiterische Betreuung brauchen. Die Frage ist immer nur, wie viele neue Stellen der Landkreis schaffen kann und schaffen muss. Dafür braucht es auch in Zukunft genaue Kenntnis über die Verhältnisse an den einzelnen Schulen.
 

Sonstige Aufgaben des Kreises

Schiller-Volkshochschule

In den Aufgabenkatalog des Kultur- und Schulausschusses fällt auch die Schiller-Volkshochschule. Die Kreis-Volkshochschule hat in den letzten Jahren regelmäßig sehr erfolgreiche
Geschäftsberichte vorgelegt. Trotz Rückgang der finanziellen Förderung
der Volkshochschularbeit durch Land und Landkreis hat die Erwachsenenbildung nicht an Bedeutung verloren. Diese Bildungseinrichtung bleibt für Fort- und Weiterbildung notwendig. Auch vom neuen Standort aus in der Hindenburgstraße macht die Schiller-Volkshochschule gute und erfolgreiche Arbeit durch sehr engagierte Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon hat sich der Arbeitskreis Kultur und Schule der CDU-Kreistagsfraktion bei mehreren Besuchen der Volkshochschule, auch nach Wechsel in der Führung, in den letzten Jahren ein eigenes Bild machen können.
 

Auslandspartnerschaften des Landkreises

Ein weiterer wichtiger Punkt der Arbeit des Kultur- und Schulausschusses sind die Auslandspartnerschaften des Landkreises. Die CDU-Kreistagsfraktion unterstützt diese Partnerschaftsarbeit des Landkreises nach-haltig und auch durch aktive Beteiligung von Fraktionsmitgliedern an den verschiedenen Austausch- und Begegnungsprogrammen.
 
Partnerschaften über Grenzen sind wichtige Brücken zu Begegnungen mit Menschen in anderen Ländern und Kulturen und damit wichtige Bausteine für Völkerverständigung.
In der Geschichte der Völkergemeinschaft gibt es solche Städte- und Landkreispartnerschaften erst seit Ende des 2. Weltkrieges. Sie sind aus der Erkenntnis heraus entstanden und gewachsen, dass persönlich menschliche Kontakte die besten Wege sind, Misstrauen ab- und Vertrauen aufzubauen. Partnerschaften tragen damit zu einer friedlichen Entwicklung zwischen Menschen und Ländern bei. Die Beziehungen zu den  Partnerregionen des Landkreises haben sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt.
 
Der Landkreis unterhält eine ganze Reihe von partnerschaftlichen Beziehungen in andere Länder. Er ist bemüht, möglichst viele Kreisbewohner in diese Partnerschaftsarbeit mit einzube-ziehen, Schulen, Kirchen, Vereine, Naturschutzorganisationen, Künstler, Verbände und sonstige Gruppierungen.
 
Der Landkreis unterhält partnerschaftliche Beziehungen bzw. freundschaftliche Beziehungen zum
  • Komitat Pest in Ungarn
  • Landkreis Oberes Galiläa in Israel
  • in die Provinz Bergamo in Italien
  • zum Landkreis Zwickau in Sachsen
  • zur Stadt Yichang in China.
Bei der chinesischen Partnerschaft geht es neben menschlichen Begegnungen speziell auch um Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, um Umweltfragen und um schulischen und kulturellen Austausch. Zu den Beziehungen zum oberen Galiläa in Israel ist auch das pädagogisch-kulturelle Zentrum, ehemalige Synagoge Freudental, aktiv eingebunden. Dort, in dieser bedeutenden kulturellen Kreiseinrichtung, finden vielerlei Begegnungen statt, auch zwischen israelischen und arabischen Jugendlichen. Durch diese völkerverbindende Arbeit wird das gegenseitige Verstehen gefördert und wird dazu beigetragen, dass sich die Beziehungen gegenseitig vertiefen, wenn auch nur in kleinen Schritten. Die CDU-Kreistagsfraktion und der Arbeitskreis Kultur und Schule unterstützen diese wichtige Arbeit durch ständige aktive Beteiligung.
 

Europaangelegenheiten

Der Kultur- und Schulausschuss befasst sich seit einigen Jahren auch mit Europaangelegenheiten. Die Europäische Union beeinflusst die regionalen und kommunalen Ebenen der Mitgliedsstaaten in ganz besonderer Weise, obwohl Europa von den Menschen noch viel zu wenig wahrgenommen wird. Daher müssen Kommunen und Landkreise mehr Einfluss auf die europäische Entwicklung nehmen können und sie müssen auch stärker gehört werden. Die Bürger müssen die europäische Union in Zukunft stärker mittragen. Daher ist es notwendig, dass sich auch der Kreistag mit diesem Thema immer wieder befasst. Hunderte von Vorschriften aus dem Bereich des europäischen Rechts greifen heute bereits in nationales Recht ein, auch in Landes- und Kommunalrecht. Daher steht das Thema immer wieder auf der Tagesordnung des Kultur- und Schulausschusses des Kreistags.
Landesverband Baden Württemberg
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